Ethik in der Pädiatrie

Ausgabe: 2/2005

51. Jahrgang

Jahrgang: 2005

Inhalt: Ausgabe

Soll man mit schwerkranken Kindern über den Tod reden?

Niethammer, Dietrich

Bis in das 20. Jahrhundert hinein herrschte die Meinung, dass Kinder keine Vorstellung über den Tod haben.

Ethische Probleme und rechtliche Regelung der Forschung an Kindern und Jugendlichen

Wiesemann, Claudia

Klinisch-praktische wie auch ethische Eigenheiten lassen es gerechtfertigt erscheinen, die Probleme der Forschung an Kindern und Jugendlichen gesondert von anderen so genannten vulnerablen Gruppen zu betrachten. Fragen der Einwilligungs- und Zustimmungsfähigkeit des Kindes, der stellvertretenden Einwilligung der Eltern sowie der besonderen Nutzen-Risiko-Abwägung stehen dabei naturgemäß im Vordergrund. Im Aufsatz werden diese Fragestellungen strukturiert dargestellt. Zudem wird – insbesondere im Hinblick auf das neue Arzneimittelgesetz – erörtert, welche rechtlichen und standesethischen Regelungen derzeit in Deutschland gültig sind. Im letzten Teil soll auf einige ungelöste rechtliche und ethische Fragen der Forschung mit Minderjährigen eingegangen werden.

Ärztliches Handeln bei Kindesmisshandlung

Thyen, Ute • Dörries, Andrea

Die ärztliche Versorgung von misshandelten oder vernachlässigten Kindern führt zu einem ethischen Dilemma, das über die übliche Arzt-Patient-Beziehung hinausgeht. Anhand mehrerer Fallbeispiele werden die komplexen Rechtsgüterabwägungen deutlich, die grundrechtliche, zivilrechtliche und strafrechtliche Aspekte einschließen. In der Komplexität der Interessenabwägung und Handlungsperspektiven, die von den verschiedenen Berufsgruppen und sozialen Einrichtungen mit ihren spezifischen Aufträgen ganz unterschiedlich wahrgenommen werden, spielen berufsethische Einstellungen sowie emotionale und kognitive Verarbeitungen der Geschehnisse eine große Rolle. Interdisziplinäre Helferkonferenzen und Ethikberatungen können helfen, die normativen Fragen zu verdeutlichen, diese zu reflektieren und eine gemeinsame verantwortliche Entscheidung im besten Interesse des Kindes zu treffen.

Das Kindeswohl als zentrale ethische Norm in der Pädiatrie

Stuhlinger, Monika

Das Kindeswohl ist die zentrale ethische Norm bei Therapieentscheidungen, die Kinder und Jugendliche betreffen. Die begriffliche Klärung zeigt verschiedene Komponenten des Prinzips. Sein Bezug zu ethischen Konzeptionen und die Möglichkeit der objektiven Definition des Wohls werden diskutiert. Der formale Regelcharakter des Prinzips als Prüfkriterium und Verfahrensregel wird erläutert. Eine inhaltliche Konkretisierung für den medizinischen Bereich, die sich auf Kindesrechte bezieht, wird entwickelt. Für die Definition des Kindeswohls bedarf es eines gesellschaftlichen Diskussionsprozesses. Der Respekt vor der graduell möglichen Autonomie der betroffenen Minderjährigen durch deren Zustimmung gehört zur Realisierung des Wohls. Abwägungsfragen im Bereich medizinischer Therapieentscheidungen werden abschließend dargestellt.

Missbrauch?

Splett, Jörg

Traditionell sprachen die Ärzte nicht bloß ihr Fach-Latein und waren damit auch im Beisein anderer, nicht zuletzt ihrer Patienten, unter sich. Zugleich scheint die medizinische Sprache eine eigene Tendenz entwickelt zu haben, die oft schmerzlichen Realitäten, um die es hier geht, ein wenig zu verschleiern.

Albin Eser/Hans-Georg Koch, Schwangerschaftsabbruch und Recht. Vom internationalen Vergleich zur Rechtspolitik, Baden-Baden (Nomos) 2003, 360 Seiten.

Schüller, Thomas

Albin Eser und Hans-Georg Koch haben am Freiburger Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht seit vielen Jahren federführend das Forschungsprojekt "Schwangerschaftsabbruch im internationalen Vergleich" begleitet und eine Fülle von viel beachteten Feldstudien publiziert. In drei Bänden (E/K I–III) mit ca. 5000 Seiten zwischen den Jahren 1988 und 1999 liegt ein beeindruckendes Kompendium vor, das in seiner Art einzigartig sein dürfte und einen präzisen Überblick zu den verschiedenen nationalstaatlichen Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch gibt. Mit der vorliegenden Studie wird nun der Versuch unternommen, in verständlicher, wenngleich komprimierter Form diese Forschungsergebnisse einem breiteren Leserkreis auf "nur" 360 Seiten näher zu bringen. Als Gründe für dieses Vorhaben verweisen die Autoren in ihrer Einleitung auf den durch Papst Johannes Paul II. erzwungenen Rückzug der katholischen Beratungsstellen aus dem Beratungssystem, die Zunahme von Fällen der Spätabtreibung sowie die Rechtsstreitigkeiten um die Gewährung von Unterhaltszahlungen wegen unterbliebenen Schwangerschaftsabbruchs, allesamt Vorgänge, die die andauernde Aktualität des Themas indizieren, weil es beim "Jahrhundertthema" Schwangerschaftsabbruch um die Kernfrage von Leben und Tod geht.

Davor Solter/D. Beyleveld/M. B. Friele/J. Holowka/H. Lilie/R. Lovell-Badge/C. Mandla/U. Martin/R. Pardo Avellaneda, Embryo Research in Pluralistic Europe, Berlin (Springer) 2003 (Wissenschaftsethik und Technikfolgenbeurteilung; Bd. 21), 429 Seiten

Clausen, Jens

Die Forschung an menschlichen Embryonen ist ein Thema, das in unterschiedlichen Kontexten kontrovers diskutiert wird. Prominente Beispiele sind die Gewinnung humaner embryonaler Stammzell(lini)en, die Präimplantationsdiagnostik sowie die unterschiedlichen Methoden assistierter Reproduktion. Das vorliegende Buch, das als 21. Band in der Schriftenreihe ›Wissenschaftsethik und Technikfolgenbeurteilung‹ erschienen ist, stellt den Bericht einer Projektgruppe an der Europäischen Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen dar.

Nikolaus Knoepffler, Menschenwürde in der Bioethik, Berlin u. a. (Springer) 2004, 220 Seiten.

Splett, Jörg

Während etwa für N. Hoerster ›Menschenwürde‹ eine "argumentativ nichts sagende Leerformel" darstellt, wird sie hier auf ihre Bedeutung für die bioethischen Diskussionen untersucht, unter Einbezug aller einschlägigen Felder, so umsichtig wie differenziert, in fünf Kapiteln, auf das Ergebnis-Resümee (Kap. 6) hin. Der Verfasser (= K.) setzt bei der Verwendung des Wortes in der deutschen Verfassung und internationalen Abkommen ein. Definiert wird der Begriff dort nicht. K. bestimmt ihn als Konstitutionsprinzip (weder Grundsatz noch Regel), regulativ, in dynamischem Verhältnis zum Handelnden und der Situation: "Prinzip ›hinter‹ den Prinzipien, sozusagen der Schlussstein des ethischen Prinzipiengebäudes". Das bedingt eine vierfache Problematik: bzgl. Semantik, Begründung, Extension und Implementation.

Menschenwürde und Bioethik - Neuere Diskussionen und Klärungsversuche

Buch, Alois Joh.

Weniger die vergleichsweise geringe argumentative Bedeutung von Menschenwürde in angelsächsischen bioethischen Diskursen, eher schon ihre Inanspruchnahme zur Begründung unterschiedlicher oder gar gegensätzlicher Optionen in vielerlei medizin- und bioethischen Debatten (z. B. jeweils pro und contra Pränataldiagnostik, verbrauchende Embryonenforschung, Sterbehilfe), vor allem aber Zweifel an der ethischen Tragfähigkeit entsprechender Argumentationen haben die ›Menschenwürde‹ erneut zum Gegenstand grundsätzlicher Erörterung und insbesondere ethischer Klärungsversuche werden lassen. Hierzu fügen sich einige neuere hier vorzustellende Publikationen, ausnahmslos mit Beiträgen mehrerer Autoren, worin stets, wenn auch jeweils in unterschiedlicher Weise und Intensität, prinzipiell-theoretisches Bedenken von Begriff und Bedeutung der ›Menschenwürde‹ einerseits und eben davon mit-betroffene ›anwendungs‹-orientierte Prüfung ihres argumentativen Gewichts zur Erörterung spezifischer bioethischer Probleme andererseits verknüpft werden: Ralf Stoecker (Hrsg.), Menschenwürde. Annäherung an einen Begriff, Wien (öbv & hpt Verlagsgesellschaft) 2003, (Schriftenreihe der Wittgenstein-Gesellschaft; Bd. 32), 232 Seiten. Peter Dabrock/Lars Klinnert/Stefanie Schardien, Menschenwürde und Lebensschutz. Herausforderungen theologischer Bioethik, Gütersloh (Gütersloher Verlagshaus) 2004, 368 Seiten. Volker Schumpelick (Hrsg.), Klinische Sterbehilfe und Menschenwürde. Ein deutsch-niederländischer Dialog. Akten des Symposiums vom 5.–8. Oktober 2002 in Cadenabbia, herausgegeben im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V., Freiburg i. Br. u. a. (Herder) 2003, 464 Seiten. "Der Begriff der Menschenwürde ist in den letzten beiden Jahrzehnten in der philosophischen Welt gewissermaßen in Verruf geraten." Wenn auch nicht jeweils derart pointiert, so doch im Sinne eines phänomenologischen Befundes kann diese Feststellung (P. Schaber, 119) das gemeinsame Problem der Autoren des zuerst genannten Bandes beschreiben, wobei Verständnis wie Interpretation Interpretation offenbar vielgestaltige Zugänge erlauben. Da Hrsg. zufolge hieran ein besonderes Interesse angewandter (weniger theoretischer) Ethik auszumachen sei, gehen die hier vorgelegten, aus dem 25. Internationalen Wittgenstein-Symposium (2002) hervorgegangenen Beiträge vornehmlich der Frage nach, was der Begriff der Menschenwürde besagen und inwieweit er als speziell in bioethischem Kontext ›bedeutend‹ gerechtfertigt werden kann. Eben weil der Ausdruck ›Menschenwürde‹ "sehr vage, vieldeutig und unklar" sei, versucht P. Baumann deren Bedeutung zu erhellen, die sich (im Unterschied zu weniger tief reichender, auf jeweiliges Verhalten bezogener ›Würde simpliciter‹) bereits aus ihrer nachhaltigen Verletzbarkeit durch andere erweise, zugleich zeige der Bezug zu bleibenden »Rechten und Ansprüchen einer Person«, dass ihr "Begriff […] normativer Natur ist". Die weiter greifende Frage, worauf sich Menschenwürde gründet, verdeutlicht den eingangs erwähnten prinzipiellen Klärungsbedarf. Ihm wird hier im Hinblick auf den in unterschiedlichen (als »grob« ›metaphysisch‹ bzw. ›moralisch‹ bezeichneten, Formen vorfindlichen Begründungskontext von ›Personhaftigkeit‹ bzw. ›Rechten‹ und Menschenwürde nachgegangen mit dem Fazit vor allem pragmatischer Untauglichkeit solcher Begründungsversuche. Als einzig tragfähig wird ihr die sog. ›Bedürfnis-Konzeption‹ entgegengesetzt, wiederum im Kern pragmatisch: Würde verstanden als gegenseitig – und insoweit an die Fähigkeit sozialer Interaktion gebundener und also etwa für Koma-Patienten, Neugeborene etc. problematischer – ›geschuldeter Respekt‹, begründet "einfach darin, dass wir ihn brauchen und dass es […] eine Verpflichtung gibt, jemandem das nicht vorzuenthalten, was er dringend benötigt."

Beat Sitter-Liver, Gerechte Organallokation. Zur Verteilung knapper Güter in der Transplantationsmedizin, Fribourg (Academic Press) 2003 (Ethik und politische Philosophie; Bd. 9), 184 Seiten

Schicktanz, Silke

Bei dieser Publikation handelt es sich um eine Experten-Studie aus dem Jahre 2002, vom Schweizerischen Bundesamt für Gesundheit in Auftrag gegeben. Ziel der Studie ist es, die ethischen Anforderungen an eine gerechte Organallokation aufzuzeigen und diese vor allem mit Bezug auf den aktuellen Entwurf des schweizerischen Transplantationsgesetzes (vom 12.09.2001, im Anhang der Publikation einsichtig) zu diskutieren.

Ulrich May, Rechtliche Grenzen der Fortpflanzungsmedizin. Die Zulässigkeit bestimmter Methoden der assistierten Reproduktion und der Gewinnung von Stammzellen vom Embryo in vitro im deutsch-israelischen Vergleich, Berlin (Springer) 2003 (Veröffentlichungen des Instituts für Deutsches, Europäisches und Internationales Medizinrecht, Gesundheitsrecht und Bioethik der Universitäten Heidelberg und Mannheim; Bd. 15), 244 Seiten

von Lochner, Elisabeth

Die Frage nach ethischen und rechtlichen Grenzen der Fortpflanzungsmedizin, des Umgangs mit überzähligen In-vitro-Embryonen und der Stammzellforschung wird seit einigen Jahren unvermindert heftig diskutiert. Die Situation im eigenen Land, die von kulturellen, religiösen und philosophischen Grundannahmen geprägt ist und im geltenden Recht zumindest teilweise ihren Niederschlag gefunden hat, wird dabei zunehmend mit anderen Kulturen, Religionen und Rechtssystemen verglichen, um für sich selbst gegebenenfalls eine Konkretisierung des eigenen Standpunktes vornehmen zu können. Genau dies, also der mögliche Nutzen, der aus einem Vergleich gezogen werden kann, wird im letzten Satz des Bandes auch angedeutet: "Im Rahmen der aktuellen politischen Diskussion um eine Änderung des pauschalen Verbots der Gewinnung embryonaler Stammzellen vom Embryo in vitro könne in diesem Zusammenhang der bestehenden israelischen Regelung, insbesondere hinsichtlich der Idee eines Verbots mit Erlaubnisvorbehalts durch eine Sachverständigenkommission, bedeutende Anregungen entnommen werden".

Tote neugeborene Kinder. Plädoyer für eine menschenwürdige Bestattung und einen angemessenen Beistand in der Trauer

Baumgartner, Konrad

Geschichtliche Kontexte – ein literarisches Beispiel Der Bauernroman »Andreas Vöst« von Ludwig Thoma beginnt mit erschütternden Szenen. Das neugeborene Kind des Schullerbauern Andreas Vöst war in den herbstlichen Tagen des Jahres kurz nach der Geburt unter den Händen der Hebamme gestorben. Weil diese nicht die Geistesgegenwart hatte, gleich die Nottaufe zu vollziehen, die Mutter aber noch ohne Bewusstsein war und sonst niemand anwesend, kam es, "dass die kleine Vöst nicht in den Schoss der heiligen Kirche gelangte und als Heidin nach einem viertelstündigen Leben verstarb«. Bitter schreibt Thoma: "Ich weiß nicht, ob der liebe Gott den unchristlichen Zustand eines Kindleins so hart beurteilt wie seine Geistlichen, aber das eine ist gewiss, dass es nicht in geweihter Erde ruhen darf, worein nur Christen liegen; darunter manche sonderbare." Alles Bemühen des Vaters, den Pfarrer, mit dem er noch dazu verfeindet ist, mit einer Geldspende zu einem kirchlichen Begräbnis zu bewegen, ist vergeblich. Das Heidenkind wurde neben dem Friedhof, "in einem verwahrlosten, kleinen Grasfleck […] in ungeweihter Erde, in die man Selbstmörder und ungetaufte Kinder legt, […] in aller Frühe begraben. Keine Glocke läutete, und kein Priester sprach ein Gebet. Die Hebamme trug den kleinen Sarg, […] der Totengräber legte den Sarg ohne viele Umstände in die Grube und warf Erde und Gras darauf." Ein Grabkreuz durfte darüber nicht errichtet werden. – Dann kam das Fest Allerseelen mit der Gräbersegnung im Friedhof durch den Pfarrer und den Kooperator. Beim Rundgang durch den Friedhof bemerken sie: »In dem grünen Rasen, unter welchem das Heidenkind verscharrt war, steckte ein roh gezimmertes Kreuz, und daran hing ein kleiner Kranz […]." Die Bäuerin hatte das Kreuz hingetan. "Sie dachte in ihrer Einfalt nicht, dass sie damit den lieben Gott beleidigte. […] Auch der Pfarrer ergrimmte […]. Er und der Kooperator liefen um die Friedhofmauer herum und traten auf das Grab des Heidenkindes. Der Pfarrer fasste das Kreuz und riss es heraus, dann zerbrach er es über dem Knie und warf die Stücke weg […]." Die Mutter heulte und der Vater sprach bitter davon, dass man ein ungetauftes totes Kind eingegraben habe "wie einen Hund"; der Pfarrer aber verteidigte sich: "Es ist die Vorschrift unserer heiligen Religion."

Stillgeborene Kinder. Erfahrungen und Empfehlungen eines Klinikseelsorgers

Schäfer, Klaus

Der Gesetzgeber unterscheidet bei stillgeborenen Kindern zwischen solchen mit weniger als 500 Gramm und jenen mit mindestens 500 Gramm. Die Bezeichnungen der Rechtssprache Fehlgeburt und Totgeburt entsprechen nicht dem Empfinden der verwaisten Eltern. Für diese sind es ihre Kinder. Im englischen Sprachraum hat sich hierfür "stillborn children" durchgesetzt, was im Deutschen mit "stillgeborene Kinder" übersetzt werden könnte. Es entspricht am ehesten den Empfindungen der verwaisten Eltern und auch dem tatsächlichen Vorgang: Geburt ohne Schrei des Kindes. Es ist für die verwaisten Eltern daher von großer Bedeutung, dass von ihrem Kind gesprochen wird, hier von ihrem stillgeborenen Kind.

Methode oder Prognose? Zum Diskussionsentwurf des Gendiagnostikgesetzes aus ethischer Perspektive

Wiesing, Urban • Schmitz, Dagmar

Einleitung. Der Gesetzgeber der Bundesrepublik Deutschland plant, noch in der jetzigen Legislaturperiode ein Gesetz über genetische Untersuchungen beim Menschen (Gendiagnostikgesetz – GenDG) zu verabschieden.