Hinweise für Autorinnen und Autoren

1. Allgemeines
Die Zeitschrift für medizinische Ethik hat sich zum Ziel gesetzt, die Grundfragen und die aktuellen Entwicklungen der medizinischen Ethik interdisziplinär zu erörtern und in die immer komplexer werdende medizinisch-ethische Diskussion in besonderer Weise auch den Beitrag der christlichen Ethik und die anthropologischen Grundeinsichten der abendländischen Tradition einzubringen. Entsprechend dem Untertitel der Zeitschrift sollen medizinisch-ethische Fragen aus der umgreifenden Perspektive von Wissenschaft, Kultur und Religion behandelt werden. Angesichts der wachsenden Bedeutung ethischer Grundsatzfragen in der modernen Medizin sind fundierte fachwissenschaftliche
Sachinformation und begründete ethische Urteilsfähigkeit gleichermaßen gefordert, um die Chancen und Risiken ärztlichen Handelns und medizinischen Forschens verantwortlich bestimmen zu können. In jährlich vier erscheinenden Ausgaben werden aktuelle und bleibende Fragen der medizinisch-ethischen Diskussion in interdisziplinärer Weise erörtert. Die einzelnen Hefte widmen sich dabei jeweils einem Schwerpunktthema.

2. Einsendung und Annahme von Manuskripten
Manuskripte sind als Mail-Attachment bei der Redaktion einzureichen:

Cäcilia Stürner
Redaktion „Zeitschrift für medizinische Ethik“
Institut für Systematische Theologie III
an der Albert-Ludwigs-Universität
Lehrstuhl Prof. Dr. E. Schockenhoff
Platz der Universität 3
79085 Freiburg
Tel.: (07 11) 933 488 23
Fax: (07 61) 203-20 96
E-Mail:

Eingereichte Fachaufsätze werden einer Begutachtung unterzogen (Review-System). Nach der Annahme des Manuskripts erhalten die Autoren einen Datenbogen zugesandt, der die zu veröffentlichende Korrespondenzanschrift sowie die Abdruckerlaubnis persönlicher Angaben des Autors (z. B. Geburtsjahr) in der Zeitschrift für medizinische Ethik enthält. Der Bogen sollte innerhalb einer Woche ausgefüllt an die Redaktion zurückgesandt werden. Nach erfolgtem Umbruch erhält der Erstautor einen Korrekturabzug vom Verlag zugesandt, der umgehend durchzusehen, gegenzuzeichnen und der Redaktion zuzuleiten ist. Der Autor ist für die genaue Korrektur verantwortlich; sie beschränkt sich auf Satzfehler. Autoren mit Beiträgen zu „Abhandlungen“ erhalten Sonderdrucke Ihres Beitrags. Belegexemplare werden allen Autoren zugesandt.

3. Anforderungen an Manuskripte

3.1 Äußere Form
Das Manuskript ist satzfertig im Format DIN A 4, Schriftgröße 12 pt, 1,5-zeilig, mit 2,5 cm breitem Rand als Mail-Attachment einzureichen. Der Text sollte in Standardsoftware ohne Silbentrennprogramme oder manuelle Trennungen erstellt sein. Die Seitenzahlen sind einschließlich der ersten Seite und des Literaturverzeichnisses durchzunummerieren. Die erste Seite eines unter der Rubrik „Abhandlungen“ eingereichten Manuskripts umfasst den Titel des Manuskripts, Name und Anschrift des Verfassers, eine deutsche Zusammenfassung und ein englisches Abstract des Manuskripts. Die deutsche Zusammenfassung sowie das englische Abstract soll jeweils ca. 100 Wörter umfassen und möglichst der Gliederung folgen: Hintergrund, Hauptthesen, Argumentationsgang und Schlussfolgerungen. Etwa 5 deutsche Schlagwörter sowie 5 englische Keywords sollten genannt werden. Anmerkungen sollen in Form von Endnoten am Ende des Manuskripts (vor dem Literaturverzeichnis) platziert werden. Zwischenüberschriften sind erwünscht, in
arabischer Aufzählung zu nummerieren und kursiv zu setzen. Hervorhebungen sind im Text ebenfalls durch Kursive kenntlich zu machen. Übliche Abkürzungen (wie „etc.“, „Abb.“, „bes.“...) können verwendet werden, sind aber einheitlich zu halten und auf ein Minimum zu beschränken. Zitate werden in der Regel durch doppelte Anführungszeichen („…“), Anführungen im Zitat durch einfache Anführungszeichen (‚…’) kenntlich gemacht. Auslassungen in Zitaten durch den Autor werden in eckige Klammern gesetzt und durch drei Punkte kenntlich gemacht. Das Manuskript soll nach den Regeln der geltenden Rechtschreibung (konservative Regelanwendung) abgefasst sein. In Zweifelsfällen entscheidet die Redaktion.

3.2 Umfang
Die Manuskripte sollen einschließlich Abbildungen, Tabellen und Literaturverzeichnis einen Umfang von ca. 15 Manuskriptseiten (dies entspricht etwa 5000 Wörtern; Schriftgröße und Format wie oben angegeben) nicht überschreiten. Überschreitungen sind nur in Einzelfällen und nach Rücksprache mit der Redaktion möglich. Anmerkungen werden fortlaufend nummeriert (hoch gestellt, ohne Klammer) und sind am Ende des Manuskripts (vor dem Literaturverzeichnis) zu platzieren (Endnoten). Ihre Anzahl soll sich insgesamt auf 30 beschränken. Weiterführende Literatur kommt am Schluss des Manuskripts zu stehen. Die Zahl der Literaturhinweise soll ebenfalls 30 nicht überschreiten. Buchbesprechungen sollen einen maximalen Umfang von 5 Manuskriptseiten besitzen.

3.3 Abbildungen und Tabellen
Abbildungen und Tabellen sind vom Autor an den dafür vorgesehenen Stellen im Text kenntlich zu machen. Am Ende des Manuskripts sind diese gesondert anzufügen. Bei aufwendigeren Abbildungen sind nach Rücksprache mit der Redaktion eigene Dateien als Vorlage einzusenden.

4. Anmerkungen und Literatur
Im Allgemeinen wird nach den folgenden Regeln zitiert. Abweichendes Zitieren ist mit der Redaktion abzusprechen.

4.1 Allgemeine Hinweise
Vornamen von Autoren und Herausgebern können durch den ersten Buchstaben abgekürzt werden. Namen und Vornamen sind in Kapitälchen (nicht GROSSBUCHSTABEN) zu schreiben. Der Titel des Aufsatzes bzw. der Monographie wird kursiv gesetzt. Seiten- und Spaltenangaben werden als reine Zahl angegeben (ohne „S.“ oder „Sp.“). Bei folgender oder fortfolgender Seitenangabe stehen „f“ bzw. „ff“ mit geschütztem Leerzeichen im Anschluss an die Seiten- bzw. Spaltenzahl. Bei Aufsätzen wird der Titel eines Sammelbandes oder einer Zeitschrift mit „in:“ angeschlossen. Zeitschriften werden immer mit Band und Jahreszahl (diese in Klammern) angegeben, ohne Erscheinungsort; Heftangabe nur, wenn die Seiten nicht für den ganzen Jahrgang durchgezählt sind. Da die Zeitschrift für medizinische Ethik Beiträge aus verschiedenen Disziplinen veröffentlicht, sind die Autoren gebeten, Zeitschriftentitel nicht abzukürzen.

4.2 Anmerkungen
Anmerkungen werden in Form von Endnoten an das Ende des Manuskripts vor das Literaturverzeichnis gestellt. Ihre Zahl sollte nach Möglichkeit 30 nicht überschreiten. Literatur, die mehrfach zitiert wird, wird bei ihrer Erstnennung vollständig bibliographisch angegeben. Bei folgenden Zitaten wird eine Abkürzung (Verfassernachname und Kurztitel des Beitrages) verwendet, wobei stets auf die vollständige bibliographische Angabe hingewiesen wird (Anm. XY). Die Anmerkungen erscheinen in einer Schrift von 8 Punkt mit hängendem Einzug. Beispiele:

1 A. Pieper/U. Thurnherr (Hg.), Angewandte Ethik. Eine Einführung, München 1998, hier: 22.
2 G. J. Agiche, Ethics and Aging, in: C. D. Thomasma/T. Kushner (Hg.), Birth to Death. Science and Bioethics,
New York 1996, 142–153, bes. 148.
3 H. P. Schuster, Ethische Probleme im Bereich der Intensivmedizin, in: Internist 40 (1999) 260–269, hier: 265.
4 Agiche (Anm. 2), 144.

4.3 Literaturhinweise
Falls gewünscht oder nötig, kann ein über die Anmerkungen hinausgehendes Literaturverzeichnis angefügt werden. Diese Literaturangaben sind an den Schluss des Textes zu setzen (nach den Endnoten) und auf maximal 30 Zitate zu beschränken. Alle Einträge in der Literaturliste werden unnummeriert alphabetisch nach dem ersten Autorennamen geordnet. Beispiele:

Strätling, M./Scharf, V. E./Wulf, H./Eisenbart, B./Simon, A., Stellvertreterentscheidungen in Gesundheitsfragen und Vorausverfügungen von Patienten. Eine praxisorientierte Übersicht zu rechtlichen und ethischen Problemen bei der Behandlung nicht einwilligungsfähiger Personen, in: Anästhesist 49 (2000) 657–674.
Runggaldier, E., Diachrone Identität von Personen, in: G. Rager/A. Holderegger (Hg.), Bewusstsein und Person. Neurobiologie, Philosophie und Theologie im Gespräch, Fribourg/Freiburg/Wien 2001 (Studien zur theologischen Ethik; Bd. 83), 70–85.
Vollmann, J., Aufklärung und Einwilligung in der Psychiatrie. Ein Beitrag zur Ethik in der Medizin, Darmstadt 2000 (Monographien aus dem Gesamtgebiet der Psychiatrie; 96).
Wandter, R., Lesen im Buch des Lebens. Von der Entzifferung zur Entschlüsselung des menschlichen Erbguts, in: FAZ Nr. 36 vom 12.02.2001, 13.

Die Berücksichtigung dieser „Hinweise für Autorinnen und Autoren“ erleichtert die redaktionelle Bearbeitung der Manuskripte. Für Ihre Bemühungen bei der Berücksichtigung dieser Hinweise danken wir Ihnen. Bei Rückfragen steht Ihnen die Redaktion gerne zur Verfügung.

Cäcilia Stürner (Redaktion)