Der aufgeklärte Patient in der Informationsgesellschaft

Ausgabe: 4/2001

47. Jahrgang

Clemens Breuer (Hg.), Ethik der Tugenden. Menschliche Grundhaltungen als unverzichtbarer

Buch, Alois Joh.

Mit den Tugenden, deren Entfaltung Hrsg. zufolge zum »Grundbestand jeder Kultur« (V) gehört, nimmt diese Festschrift für den emeritierten Augsburger Moraltheologen J. Piegsa eine gleichermaßen moraltheologisch wie sozialethisch bedeutsame Thematik auf, deren grundsätzliche Dimension für Sittlichkeit überhaupt im Untertitel angezeigt wird. Zur Erörterung der mit ihr verknüpften vielschichtigen Fragestellungen, die im ethischen Diskurs aktueller Handlungsprobleme oft allenfalls im Hintergrund verbleiben, tragen in diesem Band 28 Autoren bei, deren Ausführungen jeweils inhaltlichen Abteilungen zugeordnet werden. Diese gelten grundsätzlichen Reflexionen ebenso wie tugendethischen Konkretionen: Bezüglich ersteren geht es neben biblischen und geschichtlichen Grundlagen der Tugendethik (I.) um Erörterungen zu den Kardinaltugenden (III., u. a. von H. Borok u. Th. Bahne) sowie – in spezifisch christlichem Kontext (z. B. 52ff) – zu den Theologischen Tugenden (II. – u. a. M. Hauke, T. Styczen, in größerem theologischem Zusammenhang u. a. auch J. G. Ziegler); ergänzt werden diese generellen (tugend-)ethischen Themen durch eine Reihe systematischer Ausführungen zur Tugendethik, so u. a. von J. Reiter, R. Rak und J. Seifert (VIII.).

Zum vollständigen Artikel | Artikel bestellen

Zurück