Alzheimer-Demenz

Ausgabe: 1/2005
(nur Online verfügbar)

51. Jahrgang

Georg Marckmann (Hg.), Gesundheitsversorgung im Alter. Zwischen ethischer Verpflichtung und ökonomischem Zwang, Stuttgart (Schattauer) 2003, 240 Seiten.

Rauprich, Oliver

Dadurch halbiert sich nach Schätzungen der Anteil von Berufstätigen gegenüber Rentnern in Deutschland bis zum Jahre 2030. Diese Entwicklung stellt für ein solidarisches, im Umlageverfahren finanziertes Gesundheitssystem wie die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) in Deutschland eine doppelte Herausforderung dar. Erfahrungsgemäß werden im höheren Lebensalter mehr gesundheitliche Leistungen benötigt als in jüngeren Jahren, so dass ein deutlicher Anstieg der Ausgaben zu befürchten ist. Und da die Beiträge von den Berufstätigen im jüngeren Alter (und ihren Arbeitgebern) aufgebracht werden, sind gleichzeitig Einnahmerückgänge für die GKV zu befürchten. Es besteht ein politischer Wille, dieser sich öffnenden Schere zwischen steigenden Kosten und sinkenden Einnahmen nicht nur durch Beitragserhöhungen oder Erschließung anderer Finanzquellen zu begegnen, sondern auch durch kostendämpfende Maßnahmen.

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