Alzheimer-Demenz

Ausgabe: 1/2005
(nur Online verfügbar)

51. Jahrgang

Iris Pinter, Einflüsse der christlichen Bioethik auf die deutsche Humangenetik-Debatte, Münster (Lit) 2003 (Forum Religion und Sozialkultur, Abt. B, Profile und Projekte; Bd. 17), 138 Seiten.

Buch, Alois Joh.

Diese werden aufgrund der besonderen medialen Beachtung (cf. 102 f) festgemacht am Nationalen Ethikrat in Deutschland, sie werden zugleich begrenzt auf solche Akteure, die zu Kernfragen und zugehörigen Grundannahmen im Politikfeld Gentechnik »einen substantiellen Konsens aufweisen« (29) und bei denen sich gemeinsame Formen der Durchsetzung ihrer Überzeugungen (›sekundäre Aspekte‹) identifizieren lassen. Unter Heranziehung der Ergebnisse einer für diese Arbeit durchgeführten Befragung einiger an der humangenetischen Debatte intensiv beteiligter Christen folgen Erläuterungen wichtiger Rahmenbedingungen dieses Politikfeldes (geschichtliche Entwicklung, rechtliche Regelungen, öffentliche Beachtung etc.) sowie der durch Verf. so festgestellten und bezeichneten ›christlichen Bioethik-Koalition‹ (Einbeziehung christlich orientierter Positionen – unter gelegentlich eher zufällig anmutenden Hinweisen auf einzelne Autoren/Beiträge, cf. 26 ff, 34 –, ökumenische Übereinstimmungen, theologischer Diskurs), schließlich der mithilfe des Kriteriums der ›gemeinsamen Haltung beider großer Konfessionen‹ (›belief system‹) identifizierten Akteure dieser Koalition (35, 38) in Kirchen, Theologie, Verbänden, Parteien, Medien etc.

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