Alzheimer-Demenz

Ausgabe: 1/2005
(nur Online verfügbar)

51. Jahrgang

Eckart Klein/Christoph Menke (Hg.), Menschenrechte und Bioethik, Berlin (BWV – Berliner Wissenschafts-Verlag) 2004 (Menschenrechtszentrum der Universität Potsdam; Bd. 21), 245 Seiten.

Splett, Jörg

Welchen Status aber haben dann jene Wesen, die sich in nicht-personalen Phasen oder Zuständen menschlichen Leben befinden?« Zum ersten Satz meldet sich die Frage nach dem Status von Frauen und Kindern, von Indianern und Schwarzen, von Juden in Gesellschaften, die ihnen diese Anerkennung versagten. Der zweite Satz unterscheidet 1. nicht »Personen sein« und »Befähigung dazu, Person sein zu können«, 2. wird weder »Person« noch »grundsätzlich befähigt « näher bestimmt, so dass im dritten Satz wie selbstverständlich von »nicht-personalen Phasen oder Zuständen« die Rede ist. »Person« meint hier also fraglos (in der »Alternative […] von Gattungszugehörigkeit und Personsein« [8]) entfaltete, selbstbewusste Person = Persönlichkeit, das, wozu »das menschliche Leben« »bei normaler Entwicklung werden wird« (9). Das ist die Plattform, auf der in interdisziplinärer Zusammenarbeit vor allem von Rechtswissenschaft und Philosophie drei Felder behandelt werden: Leben und Würde jedes Einzelnen; Eugenik und Freiheit, Verantwortung des Staates.

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