Ethik in der Pädiatrie

Ausgabe: 2/2005

51. Jahrgang

Nikolaus Knoepffler, Menschenwürde in der Bioethik, Berlin u. a. (Springer) 2004, 220 Seiten.

Splett, Jörg

Während etwa für N. Hoerster ›Menschenwürde‹ eine "argumentativ nichts sagende Leerformel" darstellt, wird sie hier auf ihre Bedeutung für die bioethischen Diskussionen untersucht, unter Einbezug aller einschlägigen Felder, so umsichtig wie differenziert, in fünf Kapiteln, auf das Ergebnis-Resümee (Kap. 6) hin. Der Verfasser (= K.) setzt bei der Verwendung des Wortes in der deutschen Verfassung und internationalen Abkommen ein. Definiert wird der Begriff dort nicht. K. bestimmt ihn als Konstitutionsprinzip (weder Grundsatz noch Regel), regulativ, in dynamischem Verhältnis zum Handelnden und der Situation: "Prinzip ›hinter‹ den Prinzipien, sozusagen der Schlussstein des ethischen Prinzipiengebäudes". Das bedingt eine vierfache Problematik: bzgl. Semantik, Begründung, Extension und Implementation.

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