Diabetes - Lebensführung und Lebensstil

Ausgabe: 2/2007

53. Jahrgang

Monika Führer/Ayda Duroux/Gian Domenico Borasio (Hrsg.), »Können Sie denn gar nichts mehr für mein Kind tun?« Therapiezieländerung und Palliativmedizin in der Pädiatrie. Mit einem Geleitwort von Dietrich Niethammer, Stuttgart (Kohlhammer) 2006 (Münchner Reihe Palliative Care. Palliativmedizin – Palliativpflege – Hospizarbeit; Bd. 2), 190 Seiten.

Buiren, Miriam van

Es ist immer ein kürzeres oder längeres Stück Leben. Der Beistand, den wir den Sterbenden leisten, ist daher immer ein Stück Lebenshilfe, eine Hilfe im letzten beschwerlichen Stück unseres Lebens.« So wird der katholische Theologe Franz Böckle im Geleitwort des vorliegenden Bandes von Dietrich Niethammer zitiert. Nun denken wir gewöhnlich bei den Themen Tod und Sterben an Erwachsene, in der Regel an alte Menschen. Doch auch Kinder und Jugendliche sterben trotz aller Errungenschaften der modernen Medizin, begleitet und überlebt von ihren Familien. In der Regel heißt dies, ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr kurativ – heilend – zu denken, sondern die therapeutischen Ziele zu ändern, nicht aber damit die medizinische Begleitung und Betreuung aufzugeben, sondern den Übergang zu einer Palliation zu finden. Diese umfasst medizinisch-pflegerische und psychosoziale, aber auch – sofern gewünscht – seelsorgerliche Aspekte, laut WHO-Definition eine »aktive Betreuung der körperlichen, geistigen und spirituellen Bedürfnisse des Kindes […] und […] Unterstützung der Familie […].« Dieser interdisziplinären Herausforderung stellt sich der Arbeitskreis Pädiatrische Palliativmedizin am Dr. von Haunerschen Kinderspital, unter dessen Leitung 2004 das Erste Münchner Symposium zur Pädiatrischen Palliativmedizin stattfand, dessen Beiträge in der vorliegenden Monographie zusammengefasst sind.

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