Embryonen und medizinischer Fortschritt

Ausgabe: 4/2008

54. Jahrgang

PETER RADTKE, Der Sinn des Lebens ist gelebt zu werden. Warum unsere Gesellschaft behinderte Menschen braucht, München (Verlag Sankt Michaelsbund) 2007, 190 Seiten

Wetzstein, Verena

Kein Zweifel: Wir haben es hier mit einem Autor zu tun, der sich dem politisch korrekten Jargon verweigert, Dinge beim Namen nennt und eigenständige Aussagen treffen möchte. Die Reflexionen des Buches werden dabei nicht bis ins Letzte verständlich, wenn man nicht die Verwobenheit von Person und Inhalt mitdenkt: Der gerade 65 gewordene Schauspieler und Autor leidet seit seiner Geburt an der so genannten Glasknochenkrankheit und ist auf den Rollstuhl angewiesen. Spätestens seit seiner Mitgliedschaft im Nationalen und nun auch im Deutschen Ethikrat ist sein Name einem breiten, an politisch-ethischen Fragen interessierten Publikum ein Begriff.

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