Verantwortliches Entscheiden in der Medizin

Ausgabe: 3/2010

56. Jahrgang

Maximilian Gröne, »Maladie ès lettres« – Krankheitsdarstellungen bei Camus, Giono, Beauvoir, Cardinal und Guibert, Würzburg (Ergon) 2006 (Klassische Moderne; Bd. 5), 360 Seiten

von Engelhardt, Dietrich

Pathophänomenologie, Ätiologie, Diagnose und Therapie, Subjektivität des Kranken, Arztbild, medizinische Institution, soziale Reaktionen, Symbolik. Medizin selbst ist nicht nur Naturwissenschaft (scientia), sondern stets auch Kunst (ars). Evidenz meint empirisch-statistischer Nachweis, aber ebenso unmittelbare Einsicht; Intuition, Deutung, Empathie, Verstehen und Kommunikation sind fundamentale Voraussetzungen jeder Therapie und Arzt-Patienten-Beziehung. Allen Künsten und der Literatur werden ihrerseits therapeutische Kräfte zugesprochen, sie sollen ärztliches Handeln unterstützen und auch dem Kranken wie ebenfalls den Angehörigen und Freunden Hilfe und Orientierung bieten können.

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