Genetische Diagnostik an kranken Menschen

Ausgabe: 4/2002

48. Jahrgang

Bericht aus der Werkstatt Teil 1: Ein Beispiel für die Nutzung bioethischer Infrastruktur

Fangerau, Heiner;Raphael, Susanne;Winterer, Susanne;Simon, Alfred

1 Einleitung
Wer immer an bioethischen Fragestellungen interessiert ist oder Forschung auf diesem Gebiet betreibt, benötigt zuallererst Literatur. Die Auswahl des »richtigen« und des »wichtigen « Schrifttums fällt vor dem Hintergrund eines ständig wachsenden Informationsangebotes nicht immer leicht. Die erste Freude darüber, bei einer Recherche eine bedeutende Menge an Arbeiten zum eigenen Interessenschwerpunkt gefunden zu haben, verfliegt oft schnell, wenn sich die Mehrheit der Publikationen als zwar interessant, aber unbrauchbar für die eigene Frage herausstellt. Die Auswahl dessen, was man wirklich sucht, raubt so die wichtigste Ressource, die es in der modernen Welt gibt: die Zeit. Es gibt verschiedenste Strategien, Literatur ausfindig zu machen, die je nach vorherrschender Infrastruktur die Faktoren Quantität, Qualität und aufzuwendende Zeit beeinflussen.

2. Wege zur Literatur

Zum einen kann man über Internetsuchmaschinen wie z. B. www.google.de, www.lycos. de oder www.yahoo.de nach Informationen suchen. Hier ist die Quantität der aufzufindenden Informationen überwältigend. Die Masse der gefundenen Einträge ist oft so hoch, dass eine geeignete Auswahl nur schwerlich innerhalb eines übersichtlichen Zeitraumes getroffen werden kann. Nur selten findet sich fundierte Fachliteratur. Sofern Universitäten, Institutionen und Verbände im World Wide Web vertreten sind, eignen sich die genannten Suchprogramme vor allem, um deren Homepages aufzufinden. Zum anderen erscheint es oft opportun, Kollegen mit ausgewiesener Expertise im Fach um Auskunft über Lektüre zu bitten. So erspart man sich zwar viel Zeit, doch ist das Ergebnis der Auskunft oft limitiert, nicht immer reproduzierbar und nicht unbedingt auf dem neuesten Stand.

Zum vollständigen Artikel | Artikel bestellen

Zurück