Der vorausbestimmte Wille – Patientenverfügungen I

Ausgabe: 3/2013

59. Jahrgang

Den Spielraum des Gesetzes gemäß den Vorstellungen des Guten nutzen. Genealogie und Ansatz der »Christlichen Patientenvorsorge« von 2011 – eine Würdigung aus evangelisch-theologischer Perspektive

Dabrock, Peter

Die Pointen der Handreichung »Christliche Patientenvorsorge« versteht man besser, wenn man das Dokument vor dem Hintergrund der jüngeren kirchlichen bioethischen Entwicklungen in Deutschland liest. Dann wird deutlich, wie in dieser Handreichung ein Kompromiss gefunden wird, wonach einerseits eine strikte Reichweitenbegrenzung abge lehnt wird, andererseits Patientenverfügungen kritisch betrachtet werden, die nicht durch andere Vorsorgeinstrumente flankiert werden. Begründet wird dieser Kompromiss in einem beziehungsorientierten Verständnis von Selbstbestimmung, mit dem sich die Kirchen von gängigen Verwendungen dieses ethischen Konzeptes abgrenzen. Der Beitrag würdigt einerseits diese Profilierung und kritisiert andererseits einzelne unnötige Ungereimtheiten in diesem Vorgehen.

Tags: Selbstbestimmung Evangelische Kirche in Deutschland Katholische Kirche Bioethische Ökumene

Tags: self-determination/autonomy Evangelical Church in Germany Catholic Church bioethical ecumenism

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