Biomedizin am Lebensanfang

Ausgabe: 2/2003

49. Jahrgang

Durch Hormontherapie induzierte Drillingsschwangerschaft mit Überleben eines Drillings nach Fetozid des ersten Drillings und Frühgeburt des zweiten Drillings vor Erreichen der Lebensfähigkeit

Hasbargen, Uwe;Hübener, Christoph;Hepp, Hermann;Schlögel, Herbert;Alkofer, Andreas-P.;Schroth, Ulrich

Eine 29-jährige Patientin hatte sich nach dreijähriger ungewollter Kinderlosigkeit einer hormonalen Stimulationsbehandlung unterzogen.

Im ersten hormonstimulierten Ovulationszyklus konzipierte sie nach Spontanverkehr. In der 10. Schwangerschaftswoche (SSW) post menstruationem (p.m.) wurde eine trichoriale, triamniale Drillingsschwangerschaft diagnostiziert. Zur Reduktion des pränatalen Risikos wurde ihr in einer auswärtigen Klinik die Reduktion der trichorialen Drillingsschwangerschaft empfohlen. In der 14. SSW p.m. wurde der Fetozid unter Ultraschallkontrolle des am besten zugänglichen, der Uterusvorderwand am nächsten anliegenden, Fetus mittels Kaliumchloridinjektion ins Herz durchgeführt. Die Schwangerschaft konnte zunächst als dichoriale, diamniale Geminischwangerschaft fortgesetzt werden.

Mit medizinischem, ethischem und juristischem Kommentar.

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