Der vorausbestimmte Wille – Patientenverfügungen II

Ausgabe: 4/2013

59. Jahrgang

Die Bindungsstärke von Patientenverfügungen Grenzen am Beispiel der formlosen Widerrufbarkeit

Friedrich, Bernd

Der Beitrag skizziert zunächst Eckpunkte der bestehenden gesetzlichen Regelung in Deutschland, wobei deren Stärken und Schwächen durch die Auseinandersetzung mit alternativen Regelungsvorschlägen illustriert werden. Hierbei wird herausgearbeitet, dass ein schematisches Vorgehen keine befriedigenden Ergebnisse ermöglicht und dass viele Diskussionspunkte, wie die Bedeutung der Aufklärung und Beratung vor Abfassung einer Patientenverfügung für den Aussagegehalt und die Auslegung relevant bleiben – auch wenn der Gesetzgeber zur Vermeidung hoher Hürden von einer zwingenden Aufklärung abgesehen hat. Insbesondere die Frage, wann von einem formfrei möglichen Widerruf auszugehen ist, offenbart, dass der reflektierte Einsatz dieses Instrumentes durch gesetzliche Normierungen von Entscheidungsprozessen am Lebensende flankiert – aber nicht substituiert werden kann.

Tags: Widerruf Bindungswirkung Selbstbestimmung

Tags: revocation binding nature self-determination

Zum vollständigen Artikel | Artikel bestellen

Zurück