Bestattungskultur im Wandel

Ausgabe: 4/2014

60. Jahrgang

Claudia Wiesemann/Alfred Simon (Hrsg.), Patientenautonomie. Theoretische Grundlagen - Praktische Anwendungen, Münster (Mentis) 2013, 455 Seiten.

Schleidgen, Sebastian

Spätestens seit der Veröffentlichung der Principles of Biomedical Ethics im Jahre 1977 hat sich das Konzept der Patientenautonomie und die Frage nach ihrer angemessenen Berücksichtigung zu einem zentralen Bezugspunkt im medizinethischen, - rechtlichen und - politischen Diskurs entwickelt. Dabei ist die Bedeutung des Autonomiebegriffs schon auf der konzeptionellen Ebene höchst umstritten: Mal wird er mit negativer Freiheit identifiziert, mal mit individueller Selbstbestimmung, Moralfähigkeit oder Authentizität. In Abhängigkeit solcher Begriffsbestimmungen wiederum existiert eine Vielzahl von Positionen bezüglich der Frage nach notwendigen (und ggf. hinreichenden) Bedingungen für die Zuschreibung individueller Autonomie.

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