Hinweise für Autorinnen und Autoren

 

I. Allgemeines

Die Zeitschrift für medizinische Ethik hat sich zum Ziel gesetzt, die Grundfragen und die aktuellen Entwicklungen der medizinischen Ethik interdisziplinär zu erörtern und in die immer komplexer werdende medizinisch-ethische Diskussion in besonderer Weise auch den Beitrag der christlichen Ethik und die anthropologischen Grundeinsichten der abendländischen Tradition einzubringen. Entsprechend dem Untertitel der Zeitschrift sollen medizinisch-ethische Fragen aus einer umgreifenden Perspektive von Wissenschaft, Kultur und Religion behandelt werden. Angesichts der wachsenden Bedeutung ethischer Grundsatzfragen in der modernen Medizin sind fundierte fachwissenschaftliche Sachinformation und begründete ethische Urteilsfähigkeit gleichermaßen gefordert, um die Chancen und Risiken ärztlichen Handelns und medizinischen Forschens verantwortlich bestimmen zu können. In jährlich vier erscheinenden Ausgaben werden aktuelle und bleibende Fragen der medizinisch-ethischen Diskussion in interdisziplinärer Weise erörtert. Die einzelnen Hefte widmen sich dabei jeweils einem Schwerpunktthema.

 

II. Einsendung und Annahme von Manuskripten

Manuskripte sind als Ausdruck und als damit identische Datei (vorzugsweise im Word- oder rtf-Format) bei der Redaktion einzureichen:

                Markus Held
                Redaktion „Zeitschrift für medizinische Ethik“
                Katholisch-Theologische Fakultät
                Lehrstuhl für Moraltheologie
                Universität Tübingen
                Liebermeisterstr. 12
                72076 Tübingen
                Tel.: 07071/29-75419
                E-Mail: redaktion@zfme.de

Eingereichte Fachaufsätze werden einer Begutachtung unterzogen (Review-System). Nach der Annahme des Manuskripts erhalten die Autoren einen Datenbogen zugesandt, der die zu veröffentlichende Korrespondenzanschrift sowie die Abdruckerlaubnis persönlicher Angaben des Autors (z. B. Geburtsjahr) in der Zeitschrift für medizinische Ethik enthält. Der Bogen sollte innerhalb einer Woche ausgefüllt an die Redaktion zurückgesandt werden. Nach erfolgtem Umbruch erhält der Erstautor einen Korrekturabzug vom Verlag zugesandt, der umgehend durchzusehen, gegenzuzeichnen und der Redaktion zuzuleiten ist. Der Autor ist für die genaue Korrektur verantwortlich; sie beschränkt sich auf Satzfehler. Belegexemplare werden den Autoren zugesandt.

 

III. Review-Verfahren

Alle unaufgefordert eingesandten Manuskripte durchlaufen ein zweistufiges Review-Verfahren. Nach einer ersten Durchsicht der Manuskripte durch den geschäftsführenden Herausgeber werden die eingereichten Beiträge anonymisiert einem Peer-Review-Verfahren (double blind) unterzogen. Dafür werden die Beiträge an zwei Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates verschickt, die mit der verhandelten Thematik vertraut sind. Diese sprechen unabhängig voneinander eine Empfehlung über die Annahme bzw. die Ablehnung oder eines Manuskriptes aus. Dabei können auch überarbeitungsempfehlungen gemacht werden, von deren Umsetzung die Veröffentlichung des Beitrages abhängig gemacht wird. Die Entscheidung über die Veröffentlichung trifft schließlich der geschäftsführende Herausgeber unter Würdigung der vorliegenden Voten der Gutachter.

 

IV. Anforderungen an Manuskripte

1. Allgemeines

  • Deckblatt:
    • Autorenname und Anschrift des Verfassers: über dem Haupttitel des Beitrags in Times New Roman ohne weitere Formatierung
    • Titel des Beitrags: Times New Roman ohne weitere Formatierung
    • Deutsche Zusammenfassung und englisches Abstract: unter dem Haupttitel auf der ersten Seite des Beitrags; jeweils etwa 80 Wörter (8 Zeilen; ca. 650 Zeichen); das englische Abstract soll eine übersetzung der deutschen Zusammenfassung sein
    • Deutsche Schlagwörter und englische Keywords: unter dem englischen Abstract; jeweils ca. 5; abgetrennt durch ein Semikolon
  • Fließtext:
    • Datei-Format: Microsoft Word oder rtf-Format
    • Schriftart: Times New Roman
    • Schriftgrad: 12-Punkt im Fließtext, 8-Punkt in den Fußnoten
    • Seitenzahl: unten rechts einfügen
    • Formatierung: Blocksatz; Zeilenabstand 1,5; Abstände zwischen Absätzen 0; Rand 2,5 cm
    • Anmerkungen: als Endnoten am Ende des Manuskripts; Blocksatz; Abstände zwischen Absätzen 0; keine Tabulatoren nach Eingangsziffer setzen; fortlaufend nummeriert
    • Alle Absätze beginnen ohne Einzug durch Tabulator oder Leerzeichen.
    • Keine automatische oder manuelle Silbentrennung
    • Der Fließtext wird durch Zwischenüberschriften gegliedert und beginnt mit 1. Einleitung.
    • Wörtliche Zitate sind durch „doppelte Anführungszeichen“ zu kennzeichnen.
      • Es sind stets (typographische) Anführungszeichen („...“) zu verwenden, keine "geraden".
    • Einfache Anführung (‚...‘) kann zur Wiedergabe paraphrasierter Zitate sowie bei Verweisen auf etablierte Begriffsbildungen verwendet werden.
    • Fremdsprachige Ausdrücke (z.B. Englisch, Lateinisch) sind zu kursivieren.
    • Kursivierung kann darüber hinaus benutzt werden, wenn Sie:
      • einen signifikanten Begriff zum ersten Mal einführen;
      • ein Wort oder eine Phrase in einem Zitat besonders hervorheben wollen (mit der Bemerkung „[Hervorhebung d. Vf.]“).
    • Bitte verwenden Sie keine andere Art der Hervorhebung (fett, unterstrichen, Großbuchstaben, Kapitälchen).
    • Doppelte Hervorhebungen durch Anführung und Kursivierung sind zu vermeiden.
    • Aufzählungen: Für Aufzählungen sind lange Spiegelstriche zu verwenden.
    • Sollten Sie innerhalb einer Klammer eine weitere Klammer setzen, muss diese eckig sein „(   )“.
  • Regelung zur geschlechtergerechten Sprache:
    • Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der Einheitlichkeit der Einzelbeiträge bitten wir die Autorinnen und Autoren, ausschließlich das generische Maskulinum zu verwenden.
  • Umfang:
    Abhandlungen
    • ca. 15 Manuskriptseiten
    • überschreitungen sind nur in Einzelfällen und nach Rücksprache mit der Redaktion möglich.
    Rubriken
    • ca. 5 Manuskriptseiten
    Buchbesprechungen
    • ca. 3-5 Manuskriptseiten

 

2. Überschriften

  • Ihr Manuskript sollte in Abschnitte (und, wenn nötig, Unterabschnitte) unterteilt und mit entsprechenden überschriften gekennzeichnet sein.
  • Der Fließtext beginnt mit 1. Einleitung
  • Alle überschriften – auch Kapitelüberschriften – laufen linksbündig.
  • überschriften im Fließtext sollten kursiviert und wie folgt nummeriert werden:
    • 1. überschrift ersten Grades
    • 1.1 überschrift zweiten Grades
    • 1.1.1 überschrift dritten Grades
  • überschriften werden nicht mit einem Punkt abgeschlossen.
  • Der Fließtext sollte nach den überschriften ohne besonderen Abstand anschließen.

 

3. Abkürzungen

  • Bitte benutzen Sie nur die notwendigsten und gängigen Abkürzungen: Anm.; Bd. / Bde.; bzw.; ebd.; Hg.; Nr.; s.o.; s.u.; sog.; u.a.; usw.; vgl.; z.B.; d.h.; ca.
  • Am Anfang eines Satzes werden Abkürzungen aufgelöst.
  • Akronyme werden ohne Punkte wiedergegeben („USA“ statt „U.S.A.“).
  • Ebd. = gleiche Fundstelle wie in direkt vorausgehender Fußnote.

 

4. Zitate

  • Kürzere Zitate (bis zu 2 Zeilen) sollten im fortlaufenden Text mit doppelten Anführungszeichen („...“) integriert werden. Benutzen Sie einfache Anführungszeichen (‚...‘) bitte nur, um Zitate innerhalb von Zitaten anzuzeigen.
  • Längere Zitate (mehr als 2 Zeilen) sollten als Block erscheinen. Blockzitate stehen in Anführungszeichen.
  • Rechtschreibung und Zeichensetzung aller Zitate sollten dem Original entsprechen. Sollten Sie Ergänzungen vornehmen, kennzeichnen Sie diese bitte durch eckige Klammern  ; Auslassungen werden durch [...] gekennzeichnet.

 

5. Literaturverweise

  • Endnoten werden im Text fortlaufend durchnummeriert.
  • Endnotenziffern im Text sind hochgestellt und ohne Klammern.
  • Die Endnotenziffer folgt direkt und ohne Spatium auf das entsprechende Wort oder Satzzeichen.
  • Bitte geben Sie immer den abgekürzten Vornamen von Autoren und Herausgebern an.
  • Namen und abgekürzte Vornamen sind in Kapitälchen (nicht GROSSBUCHSTABEN) zu schreiben.
  • Der Titel des Aufsatzes bzw. der Monographie wird kursiv gesetzt.
  • Ober- und Untertitel einer Publikation werden in der Regel mit einem Punkt abgegrenzt. Doppelpunkte zwischen Ober- und Untertitel bleiben nur bestehen, wenn sie Bestandteil des Titels sind.
  • Seiten- und Spaltenangaben werden als reine Zahl angegeben (ohne „S.“ oder „Sp.“).
  • Bei Zeitschriften- oder Sammelbandaufsätzen sind zunächst die vollständigen Seitenbereiche und danach die jeweilige Fundstelle anzugeben.
  • Mehrere Fundstellen sind durch Kommata voneinander abzugrenzen.
  • Bei folgender oder fortfolgender Seitenangabe stehen „f“ bzw. „ff“ mit Leerzeichen direkt im Anschluss an die Seiten- bzw. Spaltenzahl.
  • Bei Aufsätzen wird der Titel des Sammelbandes oder der Zeitschrift mit „in:“ angeschlossen.
  • Zeitschriftennamen sind auszuschreiben (keine Abkürzungen).
  • Zeitschriften werden immer mit Band und Jahrgang (dieser in Klammern), ohne Erscheinungsort angegeben; der Jahrgang wird durch Komma von der Seitenangabe getrennt.
  • Kurztitel: Literatur, die mehrfach zitiert wird, wird bei ihrer Erstnennung vollständig bibliographisch angegeben; Bei folgenden Zitaten wird eine Abkürzung (Verfassernachname) verwendet, wobei stets auf die Erstnennung hingewiesen wird: Schuster (Anm. 8), 12.
  • Literaturverweise bei nicht-wörtlichen Zitaten sind mit „Vgl.“ zu kennzeichnen.

 

Beispiele

Monographie:
1 K. Nowak, Schleiermacher. Leben, Werk und Wirkung, Göttingen 22002, 447.

Sammelband:
2 A. Pieper/U. Thurnherr (Hg.), Angewandte Ethik. Eine Einführung, München 1998, 22.

Mehrbändiges Werk:
3 J. Mausbach, Katholische Moraltheologie, Bd. 2, Münster 1961, 566-569.

Werk in einer Reihe:
4 H. J. Birkner, Schleiermacher-Studien (Schleiermacher-Archiv 16), Berlin/Boston 1996.

Artikel in einem Sammelband:
5 G. J. Agiche, Ethics and Aging, in: C. D. Thomasma/T. Kushner (Hg.), Birth to Death. Science and Bioethics, New York 1996, 142-153, 148.

Artikel in einer Zeitschrift:
6 H. P. Schuster, Ethische Probleme im Bereich der Intensivmedizin, in: Internist 40 (1996), 260-269, 266 f.

Lexikonartikel:
7 A. Pieper, Art. Autonomie, in: W. Korff/L. Beck/P. Mikat (Hg.), Lexikon der Bioethik, Bd. 3, Gütersloh 1998, 289-293, 290 f.

Zeitungsartikel:
8 G. Nonnenmacher, Am Lebensende, in: FAZ vom 26. Juni 2010, Nr. 145, 1.

Internetquellen:
9 C. Gesellensetter, Der Anwalt der Sterbenden, online unter: http://www.focus.de/finanzen/recht/tid-18732/sterbehilfe-der-anwalt-der-sterbenden_aid_521963.html (Zugriff am 25.10.2016).

Kurztitel:
10 Agiche (Anm. 5), 144 f.

 

6. Tabellen, Abbildungen und Bilder

  • Tabellen und Abbildungen sollten durchgängig nummeriert werden. Der Titel einer Tabelle sollte oberhalb, der Titel einer Abbildung unterhalb derselben erscheinen (Schriftgröße: 10-Punkt).
  • Tabellen, Grafiken und andere Abbildungen (Fotos, Scans) bauen Sie bitte zum einen direkt in den Text ein. Schicken Sie uns bitte zusätzlich separat möglichst hoch aufgelöste TIFF- oder JPG-Dateien (Mindestauflösung 300 dpi, s.o.).
  • Bitte beachten Sie, dass das Einholen von Rechten für die Verwendung von fremden Textvorlagen oder Abbildungen Ihre Aufgabe als Autor ist.
  • Nachdem Sie alle nötigen Rechte eingeholt haben, schicken Sie die Belege bitte in Original oder Kopie an die Herausgeber, die die dort festgesetzten Richtlinien für den Copyright-Vermerk benötigen.

 

Die Berücksichtigung dieser „Hinweise für Autorinnen und Autoren“ erleichtert die redaktionelle Bearbeitung der Manuskripte. Für Ihre Bemühungen bei der Berücksichtigung dieser Hinweise danken wir Ihnen. Bei Rückfragen steht Ihnen die Redaktion gerne zur Verfügung.

 

Unsere Hinweise für Autoren und Autorinnen finden Sie hier zum Download.