Präimplantationsdiagnostik

Ausgabe: 2/2000
(nur Online verfügbar)

46. Jahrgang

Was wissen wir, wenn wir das menschliche Genom kennen? Symposion in Bonn, 13.–15. April 2000

Fuchs, Michael

In den vergangenen Monaten haben sich die Erfolgsmeldungen über die Entschlüsselung des menschlichen Genoms gehäuft. Aus Jena kam die Erfolgsmeldung über die Entschlüsselung von Chromosom 21. Wenige Wochen zuvor hatte der Betreiber der US-amerikanischen Biotechnologiefirma Celera, Craig Venter, der Presse verkündet, er habe 99% des menschlichen Genoms sequenziert. Bald wolle er diese Daten im Internet veröffentlichen. Inzwischen haben Venter und das öffentlich geförderte Humangenomprojekt mitgeteilt, man wolle die Ergebnisse gemeinsam publik machen. Was aber wissen wir eigentlich, wenn wir über diese Daten verfügen? Dieser Frage widmete sich ein Symposium, das – wenige Tage nach Venters Pressemeldung – in der Universität Bonn durch einen öffentlichen Vortrag eröffnet und am 14. und 15. April im Bonner Wissenschaftszentrum fortgesetzt wurde. Für den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hatten hierzu Ludger HonneFELDER (Institut für Wissenschaft und Ethik) und Peter Propping (Institut für Humangenetik) eingeladen. Der Einladung gefolgt waren Vertreter sehr verschiedener Disziplinen: Biologie, Chemie, Medizin, Informatik, Soziologie, Psychologie, Theologie, Rechtswissenschaften und Philosophie. Auch die Forschungspolitik, die Industrie sowie Rundfunk und Presse waren durch Referenten und Kommentatoren repräsentiert.

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