Schweigepflicht und Patientenrechte

Ausgabe: 3/2005
(nur Online verfügbar)

51. Jahrgang

Eva Baumann/Alexander Brink/Arnd T. May/Peter Schröder/Corinna Iris Schutzeichel (Hrsg.), Weltanschauliche Offenheit in der Bioethik, Berlin (Duncker & Humblot) 2004 (Erfahrung und Denken. Schriften zur Förderung der Beziehungen zwischen Philosophie und Einzelwissenschaften; Bd. 94), 311 Seiten.

Honecker, Martin

Unter dem programmatischen Titel »Weltanschauliche Offenheit in der Bioethik« wird der ethische Pluralismus in der Bioethik von unterschiedlichen Autoren aufgenommen und erörtert. Der Band ist als Festschrift Hans-Martin Sass gewidmet. Die Gliederung nimmt die Vielfalt der Diskussionen auf, an denen H.-M. Sass sich beteiligt: Teil A. »Weltanschauliche Offenheit in der Theorie« ist gegliedert nach: I. Säkulare Perspektiven, II. Theologische Perspektiven. Teil B. »Weltanschauliche Offenheit in der Praxis « behandelt zwei Themenkreise: I. Herausforderungen im interkulturellen Kontext, II. Herausforderungen der ärztlichen Praxis. Eine kurze Einführung der Herausgeber (11 ff) umreißt den Begriff weltanschauliche Offenheit, der als solcher schon ein Spannungsfeld andeutet. Der Begriff »Weltanschauung« ist freilich umstritten und unscharf. Er hat auch kein Äquivalent im Englischen, so dass Veatch ihn mit »moral world views«(46) wiedergibt. Der Jubilar hat die Thematik des Sammelbandes zum Gegenstand seiner eigenen Arbeiten gemacht. Das ist der Ausgangspunkt vieler Beiträge. Dabei sind die Positionen der Autoren durchaus nicht einer Überzeugung.

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