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Ausgabe: 4/2006

52. Jahrgang

Charlotte Schubert, Der hippokratische Eid. Medizin und Ethik von der Antike bis heute, Darmstadt (Wissenschaftliche Buchgesellschaft) 2005, 122 Seiten

Steger, Florian

Und was hat der Eid eigentlich mit seinem Namengeber Hippokrates zu tun? Spannende Fragen, die sicherlich eine Vertiefung lohnen. Fest steht: Der Eid beginnt den Reigen ethischer Codices, die häufig Halt bieten und so einem grundlegenden menschlichen Bedürfnis nach Orientierung entsprechen (eine Art Leitlinie). "Die Besonderheit des hippokratischen Eides lag und liegt in seiner partiell sehr einseitigen Ausrichtung auf eine Ethik, die für die Antike nie repräsentativ war und offensichtlich erst in den Betrachtungshorizont größerer Kreise kam, als die Tendenz zur Moralisierung insbesondere der Medizin stärker wurde".

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