Wem gehört mein Körper?

Ausgabe: 1/2008

54. Jahrgang

Zur Verwendung des (eigenen) Körpers als Objekt

Hirsch, Mathias

So wird der Körper durch Manipulation zu einem abgespaltenen Objekt gemacht, das negative Selbstanteile (Angst, Aggression, fehlendes Selbstwertgefühl) bindet. Der Autor untersucht unter diesem Blickwinkel die Psychodynamik von Selbstbeschädigung, Ess-Störung, Hypochondrie und »Schönheitschirurgie«. Darüber hinaus werden Parallelen aufgezeigt zu Körpermanipulationen innerhalb kultureller Riten der »Naturvölker« sowie zu den nicht patholgischen Körperverwendungen zeitgenössischer Jugendlicher (Tätowierung, Piercing), die auch eine die Identität sichernde Funktion haben.

Tags: Initiationsriten Adoleszenz Identität

Tags: initiation adolescence self-identity

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