Medizin interkulturell

Ausgabe: 3/2003
(nur Online verfügbar)

49. Jahrgang

Glaube, Hoffnung und Liebe als Kraft und Weisheit einer helfenden Diakonie

Pompey, Heinrich

»Was soll das noch, was hat dies Leben für einen Sinn?« »Ich kann nicht mehr, ich habe keine Kraft mehr!« Solche Sätze äußern leidende Menschen an den Grenzen ihres Lebens, d. h. in schweren physischen und psycho-sozialen Herausforderungen ihrer Existenz. Lebenskraft und Lebenssinn stehen in diesen extremen Lebenssituationen vor einem Kollaps. Werden sie nicht revitalisiert, kann dies das physische Lebensende nach sich ziehen. Angesichts solcher Anfragen wird der Hilflosigkeit im ärztlichen Gespräch gern durch Ablenkung und Verharmlosung ausgewichen. Lebenskraft (griechisch: dynamis) und Lebensweisheit (griechisch: sophia) sind zwei Attribute bzw. zwei Essentials des Wirkens Jesu: »Da staunten alle und sagten: Woher hat er diese Weisheit und die Kraft, Wunder zu tun?« (Mt 13,54). »Alle Leute versuchten, ihn zu berühren; denn es ging eine Kraft von ihm aus, die alle heilte.« (Lk 6,19)

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