Sterbefasten

Ausgabe: 3/2019

65. Jahrgang

Ethischer Kommentar

Brantl,Johannes

Mit dem Essen und Trinken aufzuhören, ist zumal bei alten Menschen in der Situation von Krankheit, Schwäche und 'Lebenssattheit' keine seltene Form, das Sterben einzuleiten und den Tod herbeizuführen. Aus ethischer Perspektive stellen sich dabei nicht wenige Fragen, deren Beantwortung wesentlich von der jeweiligen Grundauffassung über die Würde des Menschen sowie den Wert und Sinn des menschlichen Lebens abhängt: Wie weit reicht die Entscheidungskompetenz in Bezug auf das eigene Leben? Welche Hintergründe und Motive sind für den Nahrungsverzicht oder die Nahrungsverweigerung ausschlaggebend? Was bedeutet der Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit ganz konkret für die betroffenen Personen, deren Angehörige sowie die begleitenden bzw. behandelnden Ärzte und Pflegekräfte?

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